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Nachhaltige Jeans – gibt es das?

Kaum ein Kleidungsstück steht so stark in der Kritik wie die Jeans: Beim Anbau von Baumwolle wird extrem viel CO2 freigesetzt, Insektizide kommen zum Einsatz, giftige Chemikalien bei der Verarbeitung des Materials. Gibt es so etwas wie nachhaltige Jeans? Und wie sieht es mit den Arbeitsbedingungen aus – gibt es faire Jeans?

Baumwolle wächst nicht in Deutschland. Sie wird hier weder verarbeitet noch gefärbt, gewebt oder zu Jeans genäht. Trotzdem lieben die Deutschen ihre Jeans und haben durchschnittlich acht Stück im Schrank. Bei Faunt Fashion findest Du Alternativen, die sich sehen lassen können.

Das Problem mit Jeans: Baumwolle ist meist nicht nachhaltig

Konventioneller Baumwollanbau ist alles andere als nachhaltig. Denn die Baumwolle wird in Monokulturen angebaut. Das erfordert einen hohen Einsatz von Pestiziden, was wiederum der Umwelt und insbesondere den Insekten schadet. 14 Prozent des weltweiten Insektizidmarktes entfällt auf die Baumwollproduktion, gibt das Umweltbundesamt an. Bis zu einem Kilogramm Chemikalien erfordert die Herstellung von einem Kilogramm Textil, und die Arbeiter und Arbeiterinnen sind diesen Chemikalien ausgesetzt. Faire Jeans sind so kaum möglich, nachhaltige Jeans können mit konventionellem Baumwollanbau nicht erreicht werden. Der CO2-Ausstoß von einem Kilogramm Baumwolle liegt bei 1,808 Kilogramm. Dazu kommt, dass eine einzige konventionell hergestellte Jeans mindestens 7.000 Liter Wasser verschlingt. Abhängig von den Bewässerungsmethoden kann es mehr sein. Nachhaltige Jeans werden also ganz sicher nicht aus konventioneller Baumwolle gefertigt.

Bei Bio-Baumwolle verzichtet man auf chemischen Pflanzenschutz, außerdem werden etwa 50 Prozent weniger CO2 freigesetzt. Auch der Wasserverbrauch ist reduziert. Das hat einen einfachen Grund: Wenn keine Pestizide eingesetzt werden, verschmutzen sie auch kein Wasser.

Nachhaltige Jeans gehen mit kürzeren Transportwegen einher. Die bei Faunt Fashion vertriebenen Labels achten zudem auf den Schutz der Arbeitskräfte – Sozialstandards werden genauso eingehalten wie Umweltschutz-Standards. Denn dann sind nachhaltige Jeans auch faire Jeans. Und die kannst Du mit gutem Gewissen tragen!

ArmedAngels

Wenn Du nachhaltige Jeans suchst, kommst Du an der Marke ArmedAngels nicht vorbei. Das Label ist für tolle Verarbeitung, zeitlose Designs und stylishe Mode bekannt. Alle Produkte sind sozialverträglich hergestellt, umweltverträglich und vor allem qualitativ hochwertig. Weil schnelllebige Trends hier keine Chance haben, trägst Du Deine ArmedAngels Jeans wirklich lange. Was nicht aus biologischem Anbau stammt (Biobaumwolle ist es immer), kommt aus recycelten Materialien. ArmedAngels ist GOTS- und Fairtrade-zertifiziert und dazu noch Mitglied bei der Fair Wear Foundation. Jeans lässt ArmedAngels in der Türkei produzieren, auf Leder verzichtet das Label. Die Jeans sind vegan.

Wunderwerk

Die deutsche Marke Wunderwerk produziert schon seit 2013 nachhaltige Mode für Damen und Herren. Das Label ist Mitglied bei IVN und GOTS.zertifiziert. Die Jeansstoffe bezieht das Label laut eigenen Angaben aus Italien, Spanien und der Türkei, alles besteht aus Biobaumwolle. Wunderwerk wirbt damit, dass der Wasserverbrauch beim Färben der Hosen zwischen 0,7 und 9 Litern liegt und damit deutlich niedriger als bei konventionellen Jeans. Der ganze Stolz des Labels sind jedoch die Knöpfe. Denn die bestehen aus massivem Metall (ohne Kunststoffkern) und werden in Deutschland hergestellt. Die Jeans sind vegan und garantiert nicht mit Chitosan vorbehandelt.

Organic Basics

OrganicBasics produziert nicht nur nachhaltige Jeans und faire Jeans, sondern sorgt auch dafür, dass das Denim nachhaltig und fair bleibt. Das bezeichnet das Label als Circular Denim. Die Jeans sind so entworfen, dass sie so lange wie möglich in der Wirtschaft zirkulieren können. Weniger Abfall und Schmutz, Transparenz der Produktion und einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck hält das Unternehmen für selbstverständlich. Nachhaltige Jeans werden bei OrganicBasics aus Bio-Baumwolle und recycelter Baumwolle hergestellt. Synthetische Mischungen gibt es nicht, denn die lassen sich nicht recyceln. Stretch ist also auch nicht in der Jeans, die Hosen werden mit der Zeit von alleine weicher. Am Anfang sind faire Jeans von OrganicBasics (produziert in der Türkei= also etwas härter als gewohnt. Vegan sind die Hosen außerdem, denn das Schildchen hinten ist aus Papier gefertigt. Auf Nieten verzichtet OrganicBaiscs, die Jeans sind mit Kurznähten verstärkt.

Kings of Indigo

Kings of Indigo ist ein niederländisches Label. Die Jeans dieser Marke folgen dem klassischen amerikanischen Design, werden aus nachhaltiger Baumwolle gefertigt und halten einfach ewig. Modisch ist K.O.I., wie Kings of Indigo abgekürzt heißt, interessant. Denn der Gründer der Marke war früher für Kuyichi tätig. Eco-Trends haben hier also Tradition. Verwendet werden für die Jeans ausschließlich Bio-Baumwolle und recycelte Baumwollfasern. Reste aus der Textilindustrie und Secondhand-Kleidung sparen Ressourcen, das sind also wirklich nachhaltige Jeans. GOTS-Zertifizierung und Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation sind selbstverständlich. K.O.I. lässt in Tunesien produzieren.

Kuyichi

Vegane, faire Jeans, die in der Türkei und in Italien produziert werden – das bietet Kuyichi. So eine nachhaltige Jeans besteht aus Biobaumwolle und Recycling-Baumwolle, ein geringer Anteil an Elasthan sorgt für das weiche Gefühl. Kuyichi hat seit 2001 schon faire Jeans im Sortiment, die ökoloigsch hergestellt werden. Das Label kommt aus den Niederlanden und war eines der ersten, die sich um Öko-Fashion bemüht haben. Die verwendete Biobaumwolle ist GOTS-zertifiziert, sie wird in der Türkei und in Kirgistan angebaut. Auch Kuyichi ist Mitglied in der Fair Wear Foundation und produziert transparent.

Neugierig geworden? Dann lass Dich inspirieren und stöber in unserem Sortiment an nachhaltigen Jeans! Wir haben die schönsten Modelle der führenden Labels für Dich zusammengestellt.

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